Für Strudelteig eignet sich besonders griffiges Weizenmehl (Dunst), da es durch die gröbere Vermahlung mehr Elastizität und Reißfestigkeit ergibt und sich der Teig sehr dünn ausziehen lässt. Achtung: durch die gröberen Bestandteile, nimmt das griffige Mehl das Wasser langsamer auf;

Alternativ kann auch glattes Weizenmehl (Type 550) oder eine Mischung aus glattem Mehl und Dunst verwendet werden.

Dinkelmehl eignet sich für Strudelteig, weil es ebenfalls Gluten enthält und elastische Teige bildet, jedoch ist der Kleber weniger stabil, weshalb der Teig vorsichtiger verarbeitet werden sollte. Auch hier bieten wir Dinkeldunst in unserem Sortiment an.

Damit der Strudelteig trotzdem gut gelingt, sind einige Punkte zu beachten:

1) Nicht zu lange kneten

Zu langes Kneten schwächt die Glutenstruktur von Dinkel.

2) Gute Teigruhe (20–30 Minuten)

Während der Ruhe kann sich das Gluten entspannen → der Teig lässt sich besser ausziehen.

3) Etwas Fett im Teig

Öl macht den Teig geschmeidiger und elastischer / macht man ja sowieso bei Strudel

4) Teilweise Mischung mit Weizenmehl

Manchmal wird Dinkel + Weizenmehl gemischt, um die Stabilität zu erhöhen